Girokonto mit Kreditkarte

Meist geben Kreditkartenfirmen ihre Kreditkarten über die Banken heraus nach dem Vereinsprinzip. Diese bieten die Kreditkarte mit dem Girokonto an. Von dem Girokonto wird dann der fällige Betrag am Zahlungstag abgebucht. Gleichzeitig stellt also dieses Girokonto das Referenzkonto dar. Wird das Onlinebanking genutzt, werden sowohl die Umsätze der Kreditkarte als auch die des Girokontos aufgeführt. Auf diese Weise behält der Karteninhaber leichter den Überblick über Ausgaben und Einnahmen.
Die Kreditkarte kann gleichzeitig mit Eröffnung des Girokontos beantragt werden oder auch nachträglich.

Girokonto mit Kreditkarte

Je nach Kundenwunsch und Bonität bieten Banken unterschiedliche Kreditkarten an. Bankkunden, die die Kreditkarte erhalten, nutzen eine Art Ratenkredit. Der Betrag wird wahlweise in einer Summe oder auch in monatlichen Raten abgezahlt. Diese können zum Beispiel 5, 10 oder 50 Prozent der Kreditsumme ausmachen. Anders als bei einem Ratenkredit können Kunden jederzeit Sonderzahlungen leisten. Auch wenn der Kreditbetrag der Karte noch nicht vollständig abbezahlt wurde, kann im nächsten Monat der Kreditrahmen erneut voll ausgeschöpft werden. Auf diese Weise können beispielsweise kurzfristige finanzielle Engpässe überbrückt werden.

Wichtig ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Kreditkarte, damit es nicht zu einer Verschuldung kommt.

Kreditkarte für jedermann?

Bankkunden, die eine mangelnde Bonität besitzen, wie zum Beispiel Studenten, Personen mit negativen Schufa-Einträgen oder Arbeitslose, erhalten in der Regel keine Kreditkarte zum Girokonto von ihrer Bank. Alternativ hierzu kann jedoch eine Prepaid-Kreditkarte beantragt werden. Diese funktioniert auf der Guthabenbasis. Diese muss allerdings vorher durch eine Überweisung vom Girokonto, welches dazu gehört, aufgeladen werden. Sie finden hier Girokonten im Vergleich natürlich mit Kreditkarte. Bis zu demjenigen Betrag, der sich auf der Karte befindet, kann dann nur bezahlt werden.

Die Unterschiede der Gebühren

Für eine Kreditkarte fallen unterschiedlich hohe Jahresgebühren an. Diese hängen von der jeweiligen Bank ab. Unterschieden werden die Standard-Kreditkarten Gold und Platin. Die Platin-Karte ist meist kostenlos oder gegen eine geringe Jahresgebühr erhältlich. Oft wird die Gebühr erst nach den ersten beiden Jahren fällig. Ein Teil der Banken handhabt es so, dass bei einem bestimmten jährlichen Umsatz die Gebühren komplett wegfallen. Prämien- und Bonussysteme werden immer wieder in verschiedenen Formen angeboten.

Für die Platin- oder Goldkarte liegt oft die Gebühr um ein vielfaches höher. Meist lohnt sich eine solche Karte nur für bestimmte Zielgruppen, wie zum Beispiel Pendler, Geschäftsleute oder Vielflieger. Sie können auf Dauer mit den angebotenen Extras sogar Geld einsparen. Die Standardkarte ist für den alltäglichen Gebrauch absolut ausreichend.
Von Bank zu Bank variieren auch die Kosten für die Kreditkartennutzung. Auf Kreditkartenzahlungen im Ausland können gegebenenfalls Kosten anfallen. Hier lohnt es sich im Vorfeld Erkundigungen einzuholen. Andere Banken erheben auch bei Bargeldabhebungen innerhalb von Deutschland Gebühren. Dies sollte vor der Beantragung der Kreditkarte abgeklärt werden.